FOX FINANCE 2016: Die Preisträger stehen fest

Die FOX FINANCE Awards – der Wettbewerb für effizientes Corporate Reporting – ist im zweiten Jahr seines Bestehens auf großes Interesse bei Herausgebern und Agenturen gestoßen. Allein 31 DAX-Unternehmen aus DAX 30, MDAX, SDAX und TECDAX finden sich unter den Preisträgern.

Mit 142 eingereichten Reportinglösungen zoomt der FOX FINANCE 2016 im zweiten Jahr seines Bestehens wieder tief in die Corporate-Reporting-Effizienz Deutscher, Schweizer und Österreichischer, überwiegend global agierender Unternehmen, Organisationen und Stiftungen. Gemeinsam mit neun Juroren wurden Geschäfts-, CSR/Nachhaltigkeits-, Integrierte und Tätigkeitsberichte in Print und Online bewertet, dazu Videos und Filme.

In diesem Jahr konnten 17 FOX FINANCE AWARDS in Gold und 40 in Silber vergeben werden. 35 Einreichungen stellten sich darüber hinaus einer visuellen Effizienz-Bewertung, durchgeführt im Fachbereich Design der FH Münster unter Leitung von Professor Rüdiger Quass von Deyen auf Basis dort entwickelter Bewertungskriterien. 8 FOX FINANCE VISUALS wurden danach mit Gold und 10 mit Silber ausgezeichnet.

Der FOX FINANCE, 2015 unter der Regie des dapamedien Verlags KG (CPWISSEN.de) in Kooperation mit Roland Berger Strategy Consultants gestartet, hat sich selbst zum Ziel gesetzt, die Benchmark für ein aussagekräftiges Reporting zu sein. Allein 31 Preisträger aus DAX-Werten legen in diesem Jahr die Messlatte wieder hoch. Pia Dahlem, Initiatorin des Wettbewerbs:

„FOX FINANCE-Preisträger zeichnen sich durch eine schlüssige Equitystory mit einer inhaltlich wie optisch kompetenten Komplexitäts-Reduktion aus; sie stärken Vertrauensbildung und Interaktion durch Zielgruppenrelevanz und sorgen mit einer durchdachten Distribution für Reichweite.“

 

Das zusammengefasste Urteil der Juroren zum zweiten FOX FINANCE: Die Contentqualität hat gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Vorstandsinterviews, Storys im Magazinstil sowie informative Illustrationen prägen bereits die Content-Strecken etlicher Berichte. Der Zugang zu Zahlen und Fakten wird mitunter illustrativ oder mit kompakten Vorstands- Zitaten vereinfacht, Prognoseberichte mit konkreten, unternehmensbezogenen Zahlen und Aussagen untermauert.

Auch die Dialogqualität profitiert mit in die Social Media verlinkten Digitalberichten und namentlich ausgewiesenen Ansprechpartnern im Printbericht. Darüber hinaus wächst im klassischen Geschäftsbericht der Anteil an Nachhaltigkeits-Berichterstattung nach dem Berichtsstandard G4 der Global Reporting Initiative (GRI). Der Trend zum Integrierten Bericht hält damit weiter an.

 

Noch Potenzial bei der Umsetzung der Equitystory

Potenzial sehen die Juroren dennoch, vor allem in der Glaubwürdigkeit der Ansprache. Auch Mitarbeiter zahlen wenig auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit ein, wenn sie in optisch hervorgehobenen Zitaten wie Sprachcomputer die Vorzüge ihres Unternehmens vorbeten. Weiterer Schwachpunkt: Content überstrapaziert, wenn er zu langatmig daherkommt. Zeitgemäßes Storytelling braucht kurze, prägnante Informationen.

Zum Erfassen der Kernaussage sollte öfter eine zweite Informationsebene mit Grafiken und Zitaten genutzt werden. Juroren wünschen sich darüber hinaus mehr Social-Media-Vernetzung und mehr Monitoring als Voraussetzung künftiger Optimierung. User Experience (UX), da ist sich die Jury einig, ist die Conditio sine qua non auch im Reporting. Wer den Zugang zum Geschäftsbericht mit einer Registrierung und dem Einverständnis verknüpft, dass personenbezogene Daten zur Werbung genutzt werden, sollte sein UX-Verständnis erneut prüfen.

Auch Professor Quass von Deyen sieht in der Gestaltung der Berichte noch Effizienz-Potenzial: „Professionalität und Perfektion im Reporting zeigen sich darin, dass Optik, Struktur und Text mit gleicher Sorgfalt erarbeitet werden und im Niveau einander entsprechen. Die Grafik als ,first impression‘ wird oft noch allzu leichtfertig einer werblichen Leseransprache geopfert.“ Er gibt zu bedenken: „Der Leser entscheidet sich binnen weniger Sekunden intuitiv, ob er einen Bericht liest oder nicht.“
Gesamtübersicht der Preisträger (PDF)

 

Verfahren: Die Auszeichnungen Gold und Silber werden in einem dreistufigen Verfahren vergeben. Nach einer ersten, internen Runde beim dapamedien Verlag prüften neun qualifizierte Juroren aus Praxis, Wissenschaft und Lehre die eingereichten Berichte im Rahmen einer 14-tägigen Jury-Session. Dazu erhalten die Juroren die Berichte jeweils persönlich zugestellt, um Meinungsbildungen in Gruppen vermeiden und den Juroren die nötige Zeit für eine intensive Auseinandersetzung mit den Reports zu bieten.

Initiator: Der dapamedien Verlag widmet sich als Fachverlag den Themen Kommunikation und Marketing. Er betreibt das mehrmals täglich aktualisierte Portal CPWISSEN.de mit News und Trends aus diesem Markt und publiziert begleitende Print-Specials zu aktuellen Schwerpunktthemen. Einen Namen machte sich der Verlag darüber hinaus mit dem ersten Effizienz-Wettbewerb zu markenstärkenden Content-Lösungen in Kommunikation und Marketing, den FOX AWARDS.

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